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Injektionsverfahren
Zum Schutz gegen aufsteigende Bodenfeuchtigkeit, erhält jedes Mauerwerk eine horizontal angeordnete Feuchtigkeitssperre.
Ist diese beschädigt, unwirksam oder nicht vorhanden, muß sie nachträglich erneuert oder eingebaut werden.

Dies geschieht zum Beispiel durch eine Bohrlochsperre (auch Injektion genannt).

Chemische Verfahren sollten dort eingesetzt werden, wo mechanische Verfahren nicht oder nur mit wirtschaftlich nicht mehr sinnvollem Aufwand genutzt werden können.



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Bei der Injektage wird ein Sperrgürtel mit Bohrlöchern angelegt, deren Abstände und Anordnungen dem gewählten Verfahren entsprechen müssen. Die Bohrkanäle werden schräg gebohrt, damit man 2 Lagerfugen durchstoßen kann.

Objekt: Sandstraße 26-30, in Chemnitz











Die Injektion kann grundsätzlich auf 2 Wirkprinzipien beruhen:

  1. Auf dem Prinzip der Kapillarverdichtung oder
  2. Auf dem Prinzip der Hydrophobierung

Manchmal werden auch beide Wirkprinzipien kombiniert.



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Das Einbringen des Injektionsmittels geschieht entweder mittels Druck oder drucklos. Die eingebrachten Wirkstoffe müssen sich dann im Mauerquerschnittsbereich so verteilen, daß eine durchgängige Sperrschicht entsteht.

Objekt: Sandstraße 26-30, in Chemnitz












Die Methode, über schräge Bohrkanäle eine Sperrflüssigkeit ins Mauerwerk laufen zu lassen, ist wenig zeitgemäß und trägt ein hohes Fehlerrisiko in sich. Wir bieten daher ausschließlich eine Verpressung unter Druck an, wodurch sichergestellt wird, daß das gesamte Gefüge mit der Suspension gesättigt wird.


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In der Regel sind im Mauerwerk noch zusätzliche Porenräume vorhanden, z.B. die relativ großen Luftporen, die jederzeit unter Druck gefüllt werden können. Das heißt also, daß bei entsprechenden Baustoffen oder Mauerwerkstypen trotz einer 100%-igen Durchfeuchtung immer noch Porenräume vorhanden sind, die unter Druck gefüllt werden können. Daraus kann man als erste wesentliche Erkenntnis für Mauerwerksinjektionen ableiten, daß Druckinjektionen gerade dann vorteilhaft sind, wenn hohe kapillare Durchfeuchtungsgrade herrschen.

Objekt: Sandstraße 26-30, in Chemnitz








Die Sperrschicht kann durch unterschiedliche Wirkprinzipien aufgebaut werden:

  • Die Wirkstoffe lagern sich im Kapillarsystem ab und hydrophobieren die Kapillarwandungen. Auf diese Weise, entsteht eine nicht benetzbare Schicht, die keine Kapillarität mehr aufweist, also im Sinne der klassischen Hydrophobierungstechnik wirkt.
  • Die Wirkstoffe lagern sich im Kapillarsystem ab und verdichten diese dabei, so dass ein Porensystem mit geringem Kapillarradius entsteht. Im Extremfall werden die Kapillaren völlig mit dem Wirkstoff gefüllt, also letztlich abgedichtet.
  • Die beiden Wirkprinzipien der kapillaren Verdichtung und der Hydrophobierung werden kombiniert


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Nach dem Einbringen des Injektionsmittels, werden die Packer entfernt und die Bohrkanäle werden mit Zementsuspension gefüllt.

Objekt: Sandstraße 26-30, in Chemnitz















Bitte nehmen Sie zur Ausführung nur eine Fachfirma.


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